Pokern und Gewinnen!

Implied Odds

1. January 2007

Es gibt Situationen, da kommt man mit der normalen Odds-Berechnung nicht wirklich weiter. Gerade bei Draws ist dies häufig so. D.h. man hat zwar derzeit sehr schlechte Odds, weiß aber recht genau, dass diese sich in den folgenden Zügen stark verbessern können.

Aus diesem Grund gibt es die implied Odds, eine Berechnung also, die zukünftige Bets mit einbezieht, um zu entscheiden, ob man den Betrag bietet oder nicht. Ein Beispiel: In einem NL-Spiel mit 3 Spielern hat man 2 Herz auf der Hand und 2 Herz liegen nach dem Flop im Board. Damit hat man also 9 Outs sein Flush zu vervollständigen und damit eien 1 zu 5 Chance, ein Herz im Turn zu sehen.

Wenn jetzt 12$ im Pot sind und man selbst 3$ bringen muss, macht diese Bet keinen Sinn. Die Pot Odds sind 1:4 und die Odds sind 1:5, auf langfristige Sicht würde man also verlieren.

Mit dieser Sichtweise beschränkt man sich jedoch nur auf die aktuelle Situation ohne Bets im Turn und River miteinzubeziehen. Eigentlich bräuchte man in den weiteren Runden nur noch insgesamt 4$, damit ein Call richtig ist. In einem Spiel wie diesem kann man davon ausgehen, sogar noch weitaus mehr im Pot am Ende zu haben. Sagen wir mal, es wären 30$ am Ende, dann muss ich nur 3$ für 30$ zahlen, also 1:10. Vergleicht man das mit den Odds von 1:5 für das Flush, wäre das ein klarer Call.

Jedoch: die Pot Odds verändern sich natürlich, wenn jemand in den weiteren Runden erhöht. D.h. bei einem aggressiven Gegner, der viel raised, kann man davon ausgehen, mehr zahlen zu müssen als die 3$.

Alles in Allem sind implied Odds zwar nicht schwierig zu berechnen, beinhalten jedoch einige Schätzungen, die nur mit Erfahrung zu meistern sind. Zu diesen Schätzungen gehören die finale Potgröße und der erwartete Wert, den man selbst noch einzahlen muss. Klassische implied Odds Situationen entstehen bei Gegnern, die man eher als Calling stations einschätzt und man selbst sitzt auf einem potentiellen Nuts Draw.

Outs

26. December 2006

Outs sind die Anzahl der Karten die ein Blatt verbessern. In Ihrer Hand liegt 56, der Flop zeigt 78. Sie bräuchten also eine 4 oder 9, um die Straße zu bekommen. Ohne die Karten der Gegenspieler zu kennen, können evtl. vier Neunen oder vier Vieren im Deck liegen, d.h. Sie haben insgesamt 8 Outs.

Um die Outs im Spiel recht schnell zu überschlagen kann man eine einfache Formel anwenden und erhält so näherungsweise die Wahrscheinlichkeit, die fehlende Karte zu erhalten.

Vor dem Flop
Multiplizieren Sie die Zahl der Outs (fehlende Karten) mit 4. Bsp: Sie haben 2 Paare auf der Hand, von jedem Paar sind noch 3 Karten übrig = 6 Outs x 4 = 24%.

Vor dem River
Multiplizieren Sie die Zahl der Outs mit 2 und addieren Sie 2. Lt. obigem Beispiel also (6 Outs x 2) + 2 = 14% Wahrscheinlichkeit.

Titan Poker Deutsch

Position

10. December 2006

Der Begriff Position beschreibt im Poker, wann ein Spieler in Aktion treten muss.
Man unterscheidet hier drei Arten (voller Tisch mit 10 Sitzen):

  • Early (3 Sitze nach den Blinds)
  • Middle (3 Sitze nach Early)
  • Late (2 Sitze nach Middle)

Late Position

In der Late Position hat man einen strategischen Vorteil gegenüber anderen Spielern. Dieser resultiert aus dem Umstand, dass man einen Eindruck von der Handstärke der vorherigen Spieler bekommt. Gerade bei sub-optimalen Händen führt dies zu besseren Entscheidungen.

Early Position

In dieser Position hat man als Grundlage für seine Entscheidungen die wenigsten Informationen zur Verfügung und daraus resultieren häufig falsche Entscheidungen. Je früher man agieren muss, desto weniger weiss man über die Stärke der Hände.
Zusätzlich führt ein Spielen der eigenen Hand bei den nächsten Runden zum selben Problem.
Fatal ist es außerdem, wenn die Annahmen, ob die Entwicklung des Boards den Gegnern geholfen hat oder nicht, zum Check veranlasst, ein Bet aber alle anderen zum Fold gebracht hätte.

Positions Spiel
Daraus lässt sich recht schnell ableiten, dass man gerade als Anfänger versuchen sollte, die meisten Hände aus LP zu spielen und nur mit Monster Hands in EP. Wenn man nur Big Pairs oder Big Cards wie A-K spielt, dann wird der Positionsnachteil Postflop teilweise durch die Handstärke gemildert und man hat ein leichteres Postflop Spiel.

Titan Poker startet mit unglaublichen €500 Anmeldebonus

10. December 2006

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James Bond - Casino Royale

18. November 2006

Seit Jahrzehnten ist das Pokerspiel eine beliebte Szenerie in Spielfilm-Produktionen aller Genres. Die psychologischen Implikationen des Pokerspiels, das Duell Mann gegen Mann und die gepflegte Casino-Atmosphäre scheinen geradezu einen magischen Reiz auf Regisseure auszuüben.

Auch der berühmteste Geheimagent der Welt setzt sich in seinem neuesten Abenteuer an den Pokertisch. Der erste Fall des neuen 007 Daniel Craig basiert auf der Romanvorlage von Ian Flemming und läuft seit 23. November 2006 in den deutschen Kinos. Die DVD erscheint wahrscheinlich im ersten Quartal 07.

James Bond bekommt es mit dem korrupten Casino-Betreiber Le Chiffre zu tun, welcher seine Millionengewinne dazu verwendet, Terroristen finanziell zu unterstützen. Hilfe erhält Bond von der britischen Agentin Vesper Lynd (gespielt von Eva Green), mit der 007 ein intimes Verhältnis eingeht. Der Agent plant eine gemeinsame Zukunft mit seinem Bond-Girl, doch die Schöne entpuppt sich als Doppelagentin.
Die Kritiker waren vom neuen Bond hellauf begeistert, ein großer Publikumserfolg wird erwartet. Wir können gespannt sein, ob “Casino Royale” auch als Pokerfilm überzeugt.